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Vortrag DDD - Patientenverfuegung

DDD Damper Dialoge Dienstag um 20.00

Raum 001 im Haus Passat 20.00 Uhr

PATIENTENVERFueGUNGEN
Patientenverfuegung - Eine Einfuehrung

Viele Menschen machen sich Sorgen ueber die letzte Phase ihres Lebens. Sie fragen sich:
Wie wird es mit mir zu Ende gehen?
Werde ich einmal zu Hause sterben koennen oder wird man mich ins Krankenhaus bringen?
Werden dann Menschen bei mir sein, mir beistehen und Kraft geben?
Werde ich unertraegliche Schmerzen haben?
Oder nur noch ohne Bewusstsein vor mich hindaemmern?
So schwer solche Fragen sind, es ist gut, ihnen nicht auszuweichen. Denn zum verantwortlichen
Leben gehoert auch das Bedenken des Todes und das Annehmen der eigenen Sterblichkeit. Der Glaube gibt Freiheit, auch ueber das eigene Sterben nachzudenken und angemessene Vorsorge zu treffen.
In den letzten Jahrzehnten ist das Sterben zu Hause im Kreis der Familie, der Angehoerigen und Nachbarn selten geworden. Die weitaus meisten Menschen sterben in Alten- oder Pflegeheimen und Krankenhaeusern.
Dort wird ihnen eine fachkundige medizinisch-pflegerische
Betreuung zuteil, wie sie in frueheren Jahrhunderten unbekannt war.
Der wachsende Fortschritt der medizinischen Moeglichkeiten wirft aber
auch Fragen auf, die sich frueher so nicht gestellt haben. Viele Menschen fragen, ob die Ausschoepfung aller Moeglichkeiten der Medizin am Ende wirklich zu einer Verbesserung der Lebensqualitaet beitraegt oder ob sie nur einen belastenden Sterbeprozess verlaengert. Was ist besser: in der vertrauten Umgebung zu sterben, auch wenn fehlende technisch-medizinische Moeglichkeiten die letzte Lebensphase verkuerzen können, oder auf der Intensivstation, von technischen Geraeten umgeben, solange wie moeglich zu leben?
Solche Fragen lassen sich nicht generell beantworten. Um menschenwuerdig bis zuletzt leben zu koennen, kann sowohl eine intensive medizinische Behandlung erforderlich sein als auch der Verzicht auf ihre Anwendung.

Rueckfragen, Formulare , Beratung:

St. Elisabeth Kath. Kirche

Georg Hillenkamp, Seeuferweg 6, 24351 Telefon Damp 04352/912160
Fax 04352/912165 / mobil: 0170/3648699 / Email tourismusseelsorge@web.de




Hier die Termine fuer 2012 die bereits feststehen.

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