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Katholische Kirche - Dekanat Flensburg Katholische Kirche - Dekanat Flensburg Katholische Kirche - Dekanat Flensburg Katholische Kirche - Dekanat Flensburg

Das Blaue öffnet sich Ein Rückblick

Rückblick auf den letzten Sommer


Photographie von Susanne de Stael

Ausstellung im Congress Centrum Damp
und in der St. Elisabeth Kirche
Mai- Juni 2006

Rückblick:


Kurze Gedanken zum Bild von der Künstlerin Heikedine Günther

Jesus, mach mich stark, wenn ich schwach bin, wenn ich nicht nein sagen kann bei meinen Kindern.
Wenn ich mit dem Geld fahrlässig umgehe und möchte schon wieder für mich etwas kaufen.
Wenn ich am liebsten mich zurück ziehen möchte und den Konflikt scheue.
Wenn ich krank bin und mich fast selbst aufgegeben habe.
Wenn ich Sport mache und keine Kraft mehr habe, um weiter zu laufen.
Wenn ich großen Zweifel habe, dass alles seinen tiefen Sinn haben soll.
Wenn mich ein Mensch verletzt, dem ich eigentlich nur gut wollte.
Jesus, mach mich stark, wenn ich schwach bin.

Sei Du meine Quelle und Licht, Kraft und Hoffnung,
um meinen Lebensweg zu gehen,
mit Deinem Segen, mit Deiner Bestimmung.

Keiner macht gerne Grenzerfahrung, wo man nicht weiß, wie es weiter gehen soll, doch wer die nicht kennt, der kann seine Mitte nicht finden.

Wir können nur geistig wachsen, indem wir aus uns selbst heraus wachsen.
Oft sind diese Erfahrungen schmerzhaft, wir haben Angst und empfinden Verluste.
Im Nachhinein geht man meist gestärkt aus der Situation, besonders wenn man Gottes Wege vertraut.
Der Weg zu Gott ist Jesus, der lebendige Jesus auf Erden.
Geist kann sich tausendfach, überall und gleichzeitig verdichten zu Materie und Jesus ist lebendig.
Als ich dieses Bild von Jesus per Computer und Zeichnungen erarbeitet habe, kamen soviel Assuziationen, so viele Gesichter, bis ich für mich meinen gnädigen, wohlwollenden, liebevollen und verständnisvollen Jesus fand und so stehen lassen konnte.
Jesus ist der Weg,
Herr zeig uns Deinen Weg könnte heißen, Herr laß Deinen Sohn uns berühren, lebendig werden und den Weg zu Dir zeigen.

In unserer Zeit ist es so schwer den Weg zu finden und dabei zu bleiben.

Jesus, mach mich stark, wenn ich schwach bin. Ist auch eine Selbstbejahung, sich etwas wert zu sein, sich etwas gutes zu tun,
Rückgrad zeigen in unserer Weichgespülten Gesellschaft.


Aschermittwoch: Mit dem Ende des Karnevals beginnt die, Fastenzeit
Aus Eckernförder Zeitung 01.03.06

Damp/iriez - Die Fastenzeit beginnt heute Abend um 19 Uhr in der katholischen St. Elisabeth-Kirche mit einem Gottesdienst. Ein neues Kunstwerk begleitet durch die Fastenzeit: Ein Bild von Jesus, gefertigt aus mehreren Stoffbahnen, schaut die Kirchenbesucher gütig an; sie lesen jesus mach mich stark, wenn ich schwach bin" auf diesem Jesuskopf.

Der Tag, an dem das närrische Treiben vorbei ist, markiert zugleich den Beginn der christlichen Bußzeit. Diese österliche Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und endet mit der Karwoche. Sie umfasst 40 Tage und soll an die 40 Tage erinnern, die Jesus in der Wüste verbracht hat. Der Name leitet sich von einer Tradition der alten Kirche her: Damals zogen sich Büßende zu Beginn der Fastenzeit ein Bußgewand an und wurden mit Asche bestreut. Die Tradition der Aschebestreuung ist seit dem 11. Jahrhundert auf die ganze Gemeinde übergegangen und gehört bis heute zur Liturgie der katholischen Aschermittwochs Gottesdiensten. Der Priester besprenkt die Asche, die aus verbrannten Palmzweigen des Vorjahres gewonnen wurde mit Weihwasser und zeichnet den Christen ein Aschekreuz auf die Stirn. Die Asche erinnert zum einen an die Vergänglichkeit des Menschen und symbolisiert zum anderen, dass Alte zur Liturgie der katholischen AschermittwochsGottesdiensten. Der Priester besprenkt die Asche, die aus verbrannten Palmzweigen des Vorjahres gewonnen wurde mit Weihwasser und zeichnet den Christen ein Aschekreuz auf die Stirn. Die Asche erinnert zum einen an die Vergänglichkeit des Menschen und symbolisiert zum anderen, dass Altes vergehen muss, damit Neues entstehen kann. Mit dem Aschekreuz auf der Stirn zeigen Christen, dass sie bereit sind zu Buße und Umkehr. Sie bekennen sich gleichzeitig dazu, dass für Christen das Kreuz und der Tod nicht das Ende sind, sondern Anfang eines ewigen Lebens bei Gott.

Die Symbolik des Aschermittwochs hat auch Eingang in den Alltag gefunden. So leiten sich bekannte Redensarten wie "in Sack und Asche gehen" oder "Asche auf mein Haupt" von der Tradition des Aschermittwochs ab.

Früher war für die gesamte Fastenzeit mit nur einer täglichen Mahlzeit ein strenges Fasten vorgesehen, mittlerweile gilt dieses nur noch für den Aschermittwoch und Karfreitag. Allerdings gibt es heute viele Formen des Fastens und des Verzichtes: Neben dem Verzicht auf Alkohol, übermäßiges Essen und Konsumgüter gibt es Initiativen wie SMS-Fasten oder Autofasten.

Das Bild von Jesus wurde von der Hamburger Künstlerin Heikedine Günther auf mehreren Stoffbahnen gefertigt.